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     Wie unsere Machteliten ihre Kritiker als Verschwörungstheoretiker diffamieren
       Die psychologische Kriegsführung der Machteliten gegen ihre Kritiker
 

  Ein Gastartikel

 
 
Als ich noch in einer Werbeagentur als Texter arbeitete, hatten wir in unserem Arbeitsraum ein riesiges Schild an der Wand hängen mit der Aufschrift: „Sprich nur ein einziges Mal das Gefühl des Käufers an, und du ersparst dir hundert gescheite Argumente.
Ich weiß nicht, wer diesen Satz formuliert hat, aber ich weiß eines ganz gewiß: Man kennt ihn seit Menschengedenken und seit genau derselben Zeit wird er mit größtem Erfolg in der Praxis der Manipulation von Menschen angewandt
 
  Josef Kirschner, österreichischer Journalist, Moderator und Autor    

Wenn man sich traut, unsere „Eliten“ für ihr Handeln zu kritisieren und ihnen ins Gesicht sagt, sie verfolgten immer nur ihre ureigenen Interessen, wird schon fast reflexhaft erwidert, diese Kritik beruhe auf der Unkenntnis der Funktionsweise von Wirtschaft und Gesellschaft, oder dem Kritiker wird sogar der Vorwurf gemacht, seine Ansicht sei doch nichts weiter als eine Verschwörungstheorie. Es muss seine Gründe haben, warum dieser Vorwurf so oft gebraucht wird und warum der Kritiker nicht als Verschwörungstheoretiker dastehen will. Gehen wir näher darauf ein.

Allgemeine Bemerkungen zu Verschwörungen und Verschwörungstheorien

Der Begriff der Verschwörung ist im allgemeinen Sprachgebrauch negativ besetzt. Man bezeichnet damit einen heimlichen Zusammenschluss einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam ein Ziel erreichen wollen. Dabei wird eine Verschwörung als etwas verstanden, das einer kriminellen Vereinigung sehr ähnlich ist. Ihre Ziele sind normalerweise egoistisch und mit gängigen Moralvorstellungen nicht vereinbar. Deshalb ist es folgerichtig, dass sie niemals offen benannt, sondern geheim gehalten werden. Alles, was auf sie hinweist, wird verheimlicht, geleugnet oder vertuscht. Man sagt aber kriminellen Organisationen - etwa der Mafia – nicht nach, dass es sich bei ihnen um Verschwörungen handelt, auch wenn sie im Untergrund, also im Geheimen, agieren. Aus der Sicht der kapitalistischen Herrscher sind seit eh und je die Verschwörer vor allem diejenigen, die sich für die Rechte der Lohnabhängigen und Benachteiligten (Arbeitslose, Alte, Kranke) einsetzen. Natürlich sagen sie das nicht offen. Das Wort „Verschwörung“ wird heute fast nur noch als Kampfbegriff benutzt, um eine Position als völlig absurd zu brandmarken oder lächerlich zu machen.

Warum nutzen die Mächtigen den Vorwurf, es werde ihnen zu Unrecht eine Verschwörung unterstellt, als Verteidigungsargument? Ist eine Verschwörung der Mächtigen etwas, das zwar denkbar, aber in Wirklichkeit noch nie vorgekommen ist? Ganz sicher nicht. Seit Anbeginn der Zivilisation haben verschiedene gesellschaftliche Gruppen beträchtliche Macht über die Mehrheit ausgeübt. Dabei haben sie ihre Macht den Beherrschten gegenüber niemals als etwas dargestellt, was sie sich durch eigene Skrupellosigkeit und Brutalität angeeignet haben und erhalten. Stattdessen beriefen sie sich stets auf höhere Mächte, wie etwa das Gottesgnadentum; auch gaben sie ganz unbescheiden vor, selbst Götter bzw. Abkömmlinge von Göttern zu sein oder zumindest deren ehrliche und wahre Vertreter auf Erden. Das würden heutige Verschwörer natürlich nicht mehr tun. Vielleicht ist das eine der wenigen positiven Folgen der großen monotheistischen Religionen – nach den fürchterlichen Religionskriegen wurde der Berufung auf höhere Mächte endgültig ein Ende gesetzt. Aber wer Macht hat, der verfügt über genügend andere Mittel und Wege, seine wahren Absichten zu verbergen. Wir sagen gleich mehr dazu. An dieser Stelle halten wir zunächst nur fest, dass Verschwörungen auch heutzutage ohne weiteres möglich sind. Und wenn es tatsächlich vorkommt, dann muss es auch möglich sein, Hinweise zu sammeln, den Tatbestand schlüssig zu erklären und damit die wahren Ziele aufzudecken. Die Polizei arbeitet bei der Aufklärung von Verbrechen ja auch nicht anders. Aber genau das wollen die Herrschenden schon von vornherein verhindern. Eine der Strategien ist der Vorwurf, ihre Kritiker seien Verschwörungstheoretiker, also Menschen mit denen psychisch etwas nicht in Ordnung ist. Man will damit den Ruf der Kritiker vernichten und sie vor ihren Mitmenschen der Lächerlichkeit preisgeben.

Die psychologische Waffe gegen objektive Auseinandersetzung mit Kritikern

Wer die Machteliten kritisiert, tut das oft mit dem Mut der Verzweiflung. Er tritt auf wie jemand, der nichts zu verlieren hat. Vielleicht hat er sogar schon alles verloren. Es wird von ihm also eine deutliche Sprache gesprochen. Man sagt zum Beispiel nicht „Ich glaube die Bänker haben ein Bisschen geschwindelt.“ Nein, der Kritiker macht - direkt und verbittert - Vorwürfe. Das tut er aber immer aus einer Position der Unterlegenheit heraus. Er gehört normalerweise nicht zum sich geistig prostituierenden wissenschaftlichen Mainstream. Nicht selten ist er gar kein Wissenschaftler, sondern hat einen „normalen“ Beruf. Seine Meinung wird nicht von den allgemein bekannten „Experten“ gedeckt. Auch hat er keine Armee von Journalisten im Rücken, die seine Meinung überall verbreiten. Diese Kombination von Verzweiflung und ungewöhnlichen Argumenten ist in der Öffentlichkeit sehr angreifbar. Mit dem Vorwurf, er sein ein Verschwörungstheoretiker, soll der Kritiker in die Nähe von Menschen mit einer gestörten Wahrnehmung der Realität gerückt werden: den Schizophrenen.

Der Schizophrene sieht bösartige Handlungen von Einzelpersonen oder Gruppen normalerweise gegen die eigene Person gerichtet und ist davon durch keinerlei Argumente abzubringen. Er deutet das Fehlen von Beweisen für feindliche Haltung ihm gegenüber als Täuschungsmanöver. Das Zurückweisen von Anschuldigungen fasst er als Bestätigung seines Verdachts auf, denn seiner Ansicht nach streitet nur der Schuldige etwas ab. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man dieses Krankheitsbild Verfolgungswahn.

Nach allgemein üblicher Auffassung versteht man den Verschwörungstheoretiker im Prinzip als einen Schizophrenen, der böse Absichten nicht nur gegen sich selbst, sondern gegen die Gesellschaft als Ganzes gerichtet sieht. Die Existenz von Fakten, die seiner Ansicht nicht entsprechen erklärt er damit, dass die Verschwörer die Tatsachen manipuliert hätten. Kann er das nicht beweisen, ist das für ihn ein Indiz, wie gut die Manipulation getarnt ist. Das entspricht in der Tat der unerschütterlichen Sicherheit des Schizophrenen. Und genau dieses populäre Bild des Verschwörungstheoretikers ist die rhetorische und psychologische Waffe der neoliberalen Machteliten.

Wir haben oben erwähnt, dass die Mächtigen schon immer die Ausübung ihrer Macht nur zum eigenen Vorteil den Beherrschten gegenüber beschönigt und verschleiert haben. Wie bereits angedeutet, ist eine Berufung auf übernatürliche Mächte heute nicht mehr möglich. Man kann nicht mehr alles dem Willen Gottes zuschreiben. Wir leben in der Zeit des wissenschaftlichen Denkens, in der jeder Einzelne frei ist, die Tatsachen zu erforschen. Aber genauso wenig wie es einen perfekten Mord gibt, lässt sich auch eine Täuschung für immer und gegen jeden aufrechterhalten. Irgendwann häufen sich Widersprüche und Ungereimtheiten, die sich nicht so einfach wegerklären oder dem Zufall zuschreiben lassen. Deswegen können kritische Menschen durch sorgfältige, gewissermaßen kriminalistische Nachforschungen den wahren Zielen der Machteliten auf die Spur kommen und sie offenlegen. Wenn das passiert, treten die Rhetoriker und Lohnschreiber in Aktion. Sie wollen um jeden Preis die objektive Beschäftigung mit den Argumenten der Kritiker verhindern und deshalb bezeichnen sie ihn als Verschwörungstheoretiker, was praktisch gleichbedeutend mit der Erklärung zum Geisteskranken ist. Ist es erst einmal gelungen, den Kritiker der Machteliten in den Augen der Öffentlichkeit als „geisteskrank“ abzustempeln, hat er keine Chance mehr, ernst genommen zu werden. Die meisten Menschen verstehen nämlich überhaupt nichts von psychischen Erkrankungen. Sie können sich einfach nicht vorstellen, wie ein Mensch so „verrückt“ sein kann und haben massive Vorurteile. Leider ist es heute immer noch oft der Fall, dass Menschen, die an sich selbst ein psychisches Problem bemerken, sich nicht in Behandlung begeben wollen, um in ihrem Umfeld nicht als verrückt zu gelten. Für viele Menschen sind psychiatrische Kliniken nach wie vor Häuser voller Menschen, die in Zwangsjacken gesteckt in der Gummizelle sitzen. Der Verschwörungstheorie-Vorwurf soll derartige Bilder in den Köpfen der Menschen gezielt erzeugen, um den Kritiker unmöglich zu machen. Aber auch der Kritiker selbst ist sich des negativen Effekts der Bezeichnung „Verschwörungstheoretiker“ bewusst und wird sich dagegen wehren. Läuft alles nach Plan, wird er dabei wütend und unsachlich.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass der Verschwörungstheorie-Vorwurf den „Eliten“ vor allem dergestalt dient, allenthalben die feindlichen Emotionen bei der völlig ahnungslosen Öffentlichkeit gegen ihre Kritiker aufzuwühlen. Das ist ein altbewährtes Mittel, eine sachliche Debatte entweder ganz zu verhindern oder abzuwürgen. Früher wurden die Kritiker oder überhaupt diejenigen, die den Mächtigen in Wege standen zu Menschen erklärt, die angeblich von bösen Geistern oder gar dem Teufel persönlich besessen waren. Heute will man sie mit der Verunglimpfung als Verschwörungstheoretiker als geistesgestört hinstellen.

Doch das ist kein Phänomen, das auf die heutige Zeit beschränkt ist. Vom Beginn des Kapitalismus an waren die Mächtigen stets bemüht, ihre eigene Verschwörung zu vertuschen und zögerten nicht, unliebsamen Personen und Gruppen eine Verschwörung (ohne das Wort explizit zu benutzen) oder gar Geisteskrankheit zu unterstellen.

Nehmen wir als Beispiel die Große Depression. Es war die Zeit als der Kapitalismus mit dem Rücken zur Wand stand. Der gute Rat ihn zu rechtfertigen war teuer. In der Tat blieb seinen treuesten Verteidigern kaum etwas Anderes übrig, als mit Anschuldigungen um sich zu werfen. Die Gewerkschaften müssten dahinter stecken, so die allgemeine Vorwurf. Sie hätten sich dazu verschworen, die Arbeiter zu überhöhten Lohnforderungen anzustiften. Mit einer Lohnsenkung könnte man im Handumdrehen alle Schwierigkeiten beseitigen.

„Wir sehen also: Die Arbeitslosigkeit als Dauer- und Massenerscheinung ist das Ergebnis der von den Gewerkschaften eingeschlagenen Politik, den Lohnsatz hinaufzutreiben. Ohne Arbeitslosenunterstützung hätte diese Politik schon längst Schiffbruch erleiden müssen. Die Arbeitslosenunterstützung ist mithin nicht eine Maßnahme zur Linderung der durch die Arbeitslosigkeit hervorgerufenen Not, wie die irregeleitete öffentliche Meinung annimmt. Sie ist im Gegenteil ein Glied in der Kette von Ursachen, die die Arbeitslosigkeit als Dauer- und Massenerscheinung erst schaffen.“ ... >

Dieser Vorwurf kam von Ludwig Mises (1881-1973), dem Fahnenträger des deutschen Neoliberalismus in der Weimarer Zeit, aber fast wortgleich haben das auch viele andere behauptet. Hätte Mises während der Großen Depression den Arbeitern nur „ansteckende Faulheit“ bescheinigt, wie es schon immer zum guten Ton der Liberalen gehört, so wäre das allein schon abstoßend genug. Es gab Millionen von Menschen, die verzweifelt an den Straßen standen, mit dem Schild in der Hand sie würden jede Arbeit annehmen, um etwas zu Essen zu bekommen. Diese Menschen sollten Mises zufolge nur Faulenzer sein, die einfach keine Lust zum Arbeiten hatten. Er ließ es aber nicht dabei bewenden. Besserwisserisch machte er sogar den Psychologen, insbesondere „Freud, dem großen Meister der Seelenforschung“ schwere Vorwürfe. Dieser hätte die ausgelaugten, entwurzelten und verzweifelten Kreaturen für psychisch krank erklären müssen: Es handele sich bei ihnen um eine „schwere Erkrankung des Nervensystems“, um eine akute Paranoia aus Neid und Gier. Mises hat für sie sogar einen passenden klinischen Namen vorgeschlagen: Fourier-Komplex.... > Ist es also nur eine Unterstellung, die Vordenker der schrankenlosen individuellen Freiheit unter den Generalverdacht eines gezielten akademischen Schwindels zu stellen? Oder haben wir vielleicht noch etwas übersehen?

Bei Adam Smith war alles auffällig anders. Nicht die Gewerkschaften und Arbeiter sollten die wahren Verschwörer sein, sondern ...

„Die Unternehmer, der Zahl nach weniger, können sich viel leichter zusammenschließen. Außerdem billigt das Gesetz ihre Vereinigungen, zumindest verbiete es sie nicht wie die der Arbeiter. Wir haben keine Parlamentsbeschlüsse gegen Vereinigungen, die das Ziel verfolgen, den Lohn zu senken, wohl aber zahlreiche gegen Zusammenschlüsse, die ihn erhöhen wollen. In allen Lohnkonflikten können zudem die Unternehmer viel länger durchhalten. Ein Grundbesitzer, ein Pächter, ein Handwerksmeister, ein Fabrikant oder ein Kaufmann, ein jeder von ihnen könnte, selbst wenn er keinen einzigen Arbeiter beschäftigt, ohne weiteres ein oder zwei Jahre vom bereits ersparten Vermögen leben. Dagegen könnten viele Arbeiter ohne Beschäftigung nicht einmal eine Woche, wenige einen Monat und kaum einer ein ganzes Jahr überstehen. Für längere Zeit mag zwar der Unternehmer genauso auf den Arbeiter angewiesen sein wie umgekehrt dieser auf ihn, für kurze Zeit ist er es aber nicht.
Nur selten, so wurde behautet, war von Zusammenschlüssen der Unternehmer, häufig dagegen von solchen der Arbeiter zu hören. Wer aber daraus den Schluß zieht, Unternehmer würden sich selten untereinander absprechen, kennt weder die Welt, noch versteht er etwas von den Dingen, um die es hier geht. Unter Unternehmern besteht immer und überall eine Art stillschweigendes, aber dauerhaftes und gleichbleibendes Einvernehmen, den Lohn nicht über den jeweils geltenden Satz zu erhöhen. Ein Verstoß gegen dieses Einverständnis wird als ein äußerst unfreundlicher Akt betrachtet.“ ... >

Die ideologische Ablenkung von offensichtlichen Tatsachen

Das soeben Beschriebene sollte dem Leser aus seiner eigenen Lebenserfahrung bekannt vorkommen, auch wenn er die Große Depression nicht selbst miterlebt hat. Die Hetze gegen Arbeitslose, die andauernden Klagen über zu hohe Löhne und die angebliche Maßlosigkeit der Gewerkschaften sowie der „Sozialneid“ der weniger Begüterten; dies alles kennen wir aus dem Geschehen der letzten drei Jahrzehnte. Wenn es nach den Neoliberalen geht, sind die wirtschaftspolitischen Maßnahmen, von denen alle maximal profitieren, seit 30 Jahren dieselben. Der Staat muss sparen, die Sozialsysteme müssen „reformiert“ werden, um die „faulen“ Arbeitslosen vom Sofa zu holen, die Steuern müssen sinken und die „ausufernde“ Bürokratie ist sowieso ein dauerndes Ärgernis, das der Investitionstätigkeit im Weg steht.

Nun hat sich nach unzähligen „Reformen“ in diesem Sinne die Lage der normalen Bürger nicht verbessert, im Gegenteil. Viele stehen sogar schlechter da als vorher. Die Reaktion der Machteliten auf das offensichtliche Scheitern ihrer Maßnahmen ist es, das Versprechen abzugeben, wenn man einfach noch mehr „reformiere“, würde alles gut werden. Doch wir hatten oben dargestellt, dass nur für jemanden mit gestörter Wahrnehmung der Welt ganz offensichtlich widersprechende Fakten eine Bestätigung sind. Dieselbe Propaganda, die andere als Verschwörungstheoretiker verunglimpft, funktioniert selbst nach der Logik einer Verschwörungstheorie. Aber warum ist sie dann so erfolgreich? Wieso wird der immer gleiche neoliberale Reformkurs so wenig in Frage gestellt?

Die Versuche, die heute vorliegenden Tatsachen unschädlich zu machen sind zahlreich und wohldurchdacht. Sie stützen sich auf zwei wesentliche Punkte, die wir in den beiden nächsten Beiträgen herausarbeiten werden. Im direkt folgenden Beitrag sehen wir uns genauer an, wie mit „wissenschaftlichen“ Methoden zum einen der Kritiker als Verschwörungstheoretiker hingestellt werden und zum anderen die Propaganda vom Vorwurf, sich derselben Logik zu bedienen reingewaschen werden soll. Danach werden wir untersuchen, warum die Durchsetzung der Interessen der Machteliten auf so wenig Widerspruch der Allgemeinheit trifft.

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